Ein Spaghetti-Western aus Western City

Ein Rollenspiel, dass schon länger auf meiner Have-to-Try-Liste steht, ist das spielleiterlose Western-Rollenspiel Western City. Ich habe Western City letzten Oktober ausprobiert, aber die Korrektur des Artikels aufgeschoben. Damit hatte ich genug Zeit, um über meinen ersten Eindruck nachzudenken und zu einem Fazit zu kommen: wir hatten zu dritt viel Spaß! – Trotz der Regeln?
Weiterlesen

Werbeanzeigen

Pulpt Hollow Earth Expedition (dt.)?

Wer Indiana Jones und Rollenspiel liebt, kam sicherlich schon einmal auf den Gedanken, am Spieltisch selbst mythische Artefakte zu jagen und Nazis in ihre Grenzen zu prügeln. Hollow Earth Expedition verspricht Abenteuer, die diesen Wunsch erfüllen. Als Spielleiter läuft seit einer Weile meine Hollow Earth Expedition Kampagne. Anlass genug, meine Meinung zum deutschen Grundregelwerk von Hollow Earth Expedition loszuwerden.
Weiterlesen

All Rolled Up: Kaufrationalisierung postum

Ich habe schon lange mit einem All Rolled Up beim Sphärenmeister geliebäugelt und letztlich auch ein Exemplar vom Modell Red Dragon bestellt. Ich habe es jetzt schon ein par Tage und daher ist das die Gelegenheit, den Kauf postum noch ein wenig vor mir selbst in Bild und Wort zu rationalisieren.
Weiterlesen

All Rolled Up: Und weg mit dem Geld

Ich hatte die All Rolled Ups beim Sphärenmeister schon länger im Blick. Eine hochwertige Würfel-Stifte-und-Notizenmappe klingt ziemlich attraktiv, hat man doch damit so ziemlich alles, was man braucht auf einem Griff parat.
Weiterlesen

Angeberei mit Los Muertos

Montagabend geht es voraussichtlich wieder ab in die Unterwelt von Los Muertos und passenderweise liegen mir mittlerweile meine gedruckten Regelwerke vor. Bei anderer Gelegenheit habe ich bereits zwei der drei Spieler das normale Grundregelwerk gezeigt.

[LM] Normal und SE

Viel Neues kann man dazu nicht sagen. Das gedruckte Buch weicht nicht stark von der alten PDF-Version[1] ab. Es gibt ein paar neue Illustrationen, die qualitativ nicht von dem gesetzten Standard abweichen und Fehler wurden überarbeitet. (Beispielsweise gibt es keine ominösen Hinweise auf nicht vorhandene Infokästen – leider hat man die Hinweise gestrichen, statt Infokästen einzubauen, aber wirklich gefehlt haben sie ohnehin nie. Die Inhalte der „Kästen“ waren schließlich vorhanden.)

Was mich tatsächlich überrascht hat, war die Qualität des Buches. Meine Erwartungen waren im Vorfeld hochgeschraubt, Vollfarbe war angekündigt und auch das PDF kam gut herüber. Beim Material hätte ich allerdings weniger erwartet. Die Seiten scheinen aus hochwertigem Papier zu bestehen und die Bilder wirken darauf ungetrübt im Vergleich zum PDF. Meine Spieler waren mit mir beeindruckt.

Ich werde am Wochenende die nächsten zwei Abenteuer für meine Runde vorbereiten und muss die Abenteuer dieses Mal nicht ausdrucken. Spart Papier und sieht gut aus. Wer es mir nicht glaubt, ich habe Beweisphotos gemacht: Die Bücher vs. meine bisherigen Notizen zu Los Muertos:

LM, Normal und alle Ausdrucke und Notizen       Vergleich SE, normal und Ausdruck

Falls es jemanden interessiert:

Im Rahmen der Plauderrunde mit dem Los Muertos Schöpfer André Pönitz entstand die Idee, die Ebenen online und öffentlich nachvollziehbar zu leiten. Dabei wird jede Ebene einem anderen Spielleiter in die Hände gegeben. Die Spielleiter sind bereits gefunden, es gibt sogar Ersatzspielleiter „bei Regenwetter und Internetterrorismus“. Ich weiß zwar noch nicht viel darüber, werde aber die achte Ebene leiten, wenn mich Regenwetter und Internetterrorismus lassen.[3]

Anmerkungen
[1]: Es gibt eine neue PDF-Version, die an das gedruckte Buch angepasst bei Prometheus Games herunterzuladen: hier

[2]: Zur Aufzeichnung der Plauderrunde.

[3]: Nerdpolthread mit dem Spielleitergesuch.

Vom individuelleren Toten

Los Muertos nimmt sich nicht ernst und die simplen Regeln sind mehr Inspiration für den Spaß, der aus einem Scheitern oder gar Patzer im falschen Moment erwächst. Daher habe ich meinen Spielern für die Charaktererschaffung auch immer die Schablonen vorgesetzt, weil mir das optionale System der Seelenpunkte unnötig kompliziert erscheint.

Mit den Schablonen ist die Charaktererschaffung eine schnell und einfach, wie man für gewöhnliche Tote und für außergewöhnliche Tote nachlesen kann. Das Gute ist, man gewichtet die Fertigkeiten seiner Seele und Ende. Die Seelenpunkte hingegen laden dazu hin und her geschoben zu werden, obwohl der Spielraum für große Unterschiede zu den Schablonen gering.
Weiterlesen

Vom außergewöhnlichen Toten

Die Seele von Adam “Tiny A” Deiny, die ich hier gebaut habe, gefällt mir noch nicht, weshalb sie ein kleines Update erhalten soll: Vom gewöhnlichen Toten zum Außergewöhnlichen Toten. Daher will ich ihn gemäß der zweiten, verfügbaren Schablone erneut darstellen, die ihm eine Kraft der Sonne gibt, also einen kleinen, übernatürlichen Trick.

Mechanisch sind die Charaktererschaffung eines gewöhnlichen und eines außergewöhnlichen Toten identisch, es werden lediglich andere Werte vergeben. Im Folgenden vermeide ich Redundanz und führe nur die Unterschiede aus, um die Unterschiede zwischen den Toten deutlich zu machen.
Weiterlesen