#RPGaDAY2015 #24(2)-#31: Irgendetwas mit Freunden

Die 31 Fragen von Chapman für den #RPGaDAY2015-Aufruf
Unter dem Hashtag #RPGaDay2015 hat David F. Chapman dazu aufgerufen, jeden Tag im August eine Frage zu den eigenen Rollenspielvorlieben und -Gewohnheiten zu beantworten. Die Fragen sind auf dem Bild oben zusammengefasst. Rollenspieler sollen dadurch ins Gespräch kommen und sich austauschen.

Ich habe jeden Tag eine, einmal auch mehrere Antworten getwittert, um sie später gesammelt auf den Blog zu stellen. Mittlerweile habe ich zwei Wochen Verspätung mit den letzten Antworten. Trotzdem, um den ersten Teil, den zweiten Teil und den dritten Teil zu vervollständigen.

Noch mehr Lieblingshausregeln

Das Powerlevel der Charaktere kann man recht universell und einfach anpassen. Umso häufiger man würfeln lässt, umso schwächer werden die Charaktere, weil sie häufiger scheitern werden. Besonders geringe Powerlevel lassen sich leicht nach oben korrigieren, indem der Spielleiter statt einen Wurf zu verlangen, einfach den Erfolg zulässt.

Man muss auf die Planung nicht gänzlich verzichten, aber oft profitiert die Story davon, nicht jedes Risiko ausschließen zu wollen. Irgendwann ist genug geplant. Es kommt eh alles ganz anders.

Revolutionärste Lieblingsspielmechanik

Rollenspiel rockt, Regeln kann man handwedeln, so wirklich eine Lieblingsspielmechanik habe ich nicht. Der Sprung vom Tabletop und den Konfliktsimulationen reicht mir.

Lieblingsinspiration für [deine Runden]

Ich höre den Spielern gerne zu, gehe darauf ein und werfe meine eigenen Pläne über den Haufen. Oft haben die Spieler super Ideen, die eine Situation spannender machen als die eigene Idee. Besonders wenn die Spieler sich auf eine Aufgabe vorbereitet haben, baue ich gerne Situationen ein, auf die sie sich vorbereitet haben, obwohl die ganze Aufgabe viel einfacher geplant war.

Die Spieler merken das nicht und fühlen sich gut, weil sich ihre Vorbereitung (scheinbar) auszahlt und die Geschichte wird spannender. Win-Win behaupte ich. Die Kunst des Schummelns liegt natürlich darin, als Spielleiter so zu schummeln, dass die Spieler ohne Schummeln etwas vermissen würden.

Deine Lieblingsvorstellung davon, zwei Spiele zu vereinen

Ich würde gerne chromblitzendes Cyberpunk spielen, trotzdem schreckt mich das Setting von Shadowrun (ganz abgesehen von den Regeln) ab. Die Fantasyelemente machen das ganze viel zu „bunt“ und fluffig für mich. Ähnlich geht es mir bei anderen Genremixen, wie Star Wars usw.

Weil ich das Storyteller System der World of Darkness mag, käme eine Fantasyadaption der Sache vermutlich am nächsten. (Während ich die oWoD in den Settings lieber habe, fände ich allerdings die Regeln der nWoD runder. Die nWoD wäre daher meine Wahl der Regelgrundlage.)

Lieblingsspiel, das du lange nicht gespielt hast

Lang ist relativ. Degenesis, die alte Version, haben wir einmal angefangen, ehe der Spielleiter meinte, er hätte irgendwie keine Lust darauf. Ich habe darin viel Potential gesehen und würde Degenesis gerne wieder spielen. Ich würde es aber nicht als Lieblingsspiel bezeichnen.

Noch nicht ganz so lange her ist das Ende meiner Maskerade-Runde, die ich auch ein wenig vermisse. Die Betonung liegt aber auf „noch nicht ganz so lange her“.

Lieblingsrollenspielblogs

Einige Blogs oder Websiten, die sich nur oder fast nur DSA, Shadowrun, FATE, Splittermond und ähnlichem widmen, lese ich überhaupt nicht oder wenigstens nur sehr selten. Mich interessieren die Systeme einfach nicht besonders, sodass mir ein grober Überblick reicht, den ich mir bei allgemeineren Blogs hole.

Die meisten anderen Blogs finde ich gemischt. Manche Sachen sind interessant, manche nicht. Einen Blog oder eine Rollenspielwebsite allgemein zu empfehlen, würde mir schwer fallen.

Rollenspielender Lieblingspromi

Die paar Promis, die ich als Rollenspieler kenne, sind alle nichts, dem ich ein „Lieblings-“ spendieren würde. Von den Promis, die ich tatsächlich mag, habe ich keine Ahnung, ob sie Rollenspiele spielen. Ist schließlich auch ihre Privatsache.

Lieblings-Nicht-Rollenspielding, das aus dem Rollenspiel hervorging

Da wäre mir gar nichts eingefallen, wenn ich nicht das Wochenende davor sehr rollenspiellastig verbracht hätte. Dabei waren die besten Freunde, die ich über das Hobby kennengelernt habe. Das hat mir gezeigt, neben dem Spaß am Hobby selbst, liebe ich den sozialen Aspekt.

Man trifft Rollenspielern aus den verschiedensten, gesellschaftlichen Ecken, hat etwas zum Reden und sich auszutauschen. Mit vielen Personen wäre man außerhalb des Hobbys vermutlich nie zusammengekommen. Andererseits ist das vermutlich in jeder Szene und bei jedem sozialen Hobby so.

Wer sich noch so beteiligt:

Es waren viele. Hier eine Auswahl als Rückblick:
Die Dame Vogt: Angenehmerweise hat Sie alle Beiträge in einem Post kurz, knackig und lesenswert beantwortet.
Auf In The Shadow Of A Die hat Argamae spannende Antworten gesammelt.
Und auch Alexandro teilt seine Antworten auf Dreifaltige Rollenspiel-Lektüre und war den einen oder anderen Blick wert.

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