Have-to-Try-List 06: Katanas & Trenchcoats

Die Meisten haben wohl Systeme und Settings im Auge, die sie gerne ausprobieren würden. Meine Have-to-Try-List-Reihe soll die Systeme in aller Kürze vorstellen, die ich gerne ausprobieren würde und eine Begründung dafür liefern. Die Reihenfolge der Beiträge sagt dabei nichts aus.

Aktuell sieht die Liste so aus:

Have to Try - List vom 12. September 2015

Das ist ein bisschen geschummelt. Ich werde bereits morgen das erste Mal K&T spielen und wollte den Beitrag noch veröffentlichen, solange es wirklich auf der Liste steht. Immerhin habe ich die Reihe ohnehin vernachlässigt und die Liste hat sich etwas geändert. (Vor allen Dingen in der Länge.)

Katanas & Trenchcoats:

Was man so macht:
Das Setting bedient sich zu einem großen Maß an einer Erfolgsserie aus den 90ern. Die Welt des Settings ist allerdings eine deutliche düstere Version unserer Welt. Parallelen zur World of Darkness sind in meinen Augen nicht zu übersehen, weil unsterblichen Menschen ihre Fehden über die Jahrhunderte im Geheimen austragen.

In die Rolle solcher Unsterblichen schlüpft man. Diese können theoretisch sterben, aber solange sie ihren Kopf nicht verlieren kehren sie wieder in die Welt der Lebenden zurück. Deshalb bekämpfen sich die Unsterblichen mit Schwertern und versuchen sich gegenseitig zu enthaupten. (Wobei es natürlich solche und solche gibt. Während manche aus reiner Bosheit oder aufgrund gegensätzlichen Ideale bekämpfen, kommen andere auch ganz gut miteinander aus.)

Geprägt ist das Spiel von schneller Schwertkampf-Aktion, davon, die Hintergrundgeschichte des Charakters im Spiel aufzudecken und der Auseinandersetzung mit den persönlichen Idealen, Zielen und Konflikten der Charaktere. Alles unter dem Vorzeichen 90er Jahre Rollenspiels und Serien. Entsprechend benutzt das Spiel ein w10-Poolsystem, das an ein 90er Jahre Erfolgsrollenspiel erinnern könnte.

Warum ich es gerne ausprobieren würde:

Sehr schlicht: Ich mag düstere Settings, in denen es um persönliche Charakterkonflikte geht. Obwohl das System auch mit einem Augenzwinkern zu verstehen ist, erscheinen mir die Regeln sehr gut in einer ernsthaften Runde spielbar. Sie unterstützen ein erzählerisches Rollenspiel.

Beispielsweise bieten Rückblenden die Möglichkeit auf ähnliche Situationen einzugehen, die der Charakter bereits erlebt hat. Das nähert das Spiel auch an die Vorlage an, in der ebenfalls Motivationen in der Gegenwart durch Rückblenden erklärt oder vertieft werden. (Mechanisch werden die Spieler dazu animiert, weil Rückblenden ihre Werte wiederherstellen.)

Die Regeln passen auf etwa vier Seiten, inklusive Beispiele. Dafür sind ein paar Sachen auch etwas versteckt und die Vorteile (Edges) bringen natürlich ein paar Sonderregeln ins Spiel. Dabei geht es allerdings eher um „cool Stuff“, wie zum Beispiel jeglichen Sturzschaden zu ignorieren.

Das Setting vergibt Logiklücken ganz gut, weil es seiner eigenen Logik folgt. Nach dieser übersieht man einfach Sachen, solange es dem Spielspaß dient. Am Ende kann es nur Coole (Charaktere) geben.

Wo man mehr darüber findet:

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